Letzte Blog-Einträge
KIM? laden ein zum "Wohnzimmer-Wahnsinn" in Emsdetten
12.02.2010 um 10:58:35
Am 13. März könnt ihr die drei Strategen von KIM? live in Emsdetten erleben, denn dort wird ein weiteres Konzert ihrer "Wohnzimmer Wahnsinn"-Reihe stattfinden. Ihr wisst nicht, wo Emsdetten liegt? KIM? antworten: Das liegt wohl irgendwo zwischen Münster, Osnabrück und Holland.
Die Adresse samt Anfahrtsbeschreibung plus Eintrittserlaubnis geben wir nur an die 20 ersten Rückmelder raus. Schreibt uns! Als zusätzlichen Anreiz bringen wir die allerletzten zehn Kästen "Ruhr-Pilsener" mit, die wir aus dem LKW der Brauerei klauen konnten. Hier zu beobachten... Neben dem erwähnten Freibier bekommt jeder Besucher eine "Wolfsherz"-Single gratis!
Sei dabei oder sei ein Ei!
Trip, Bugx und Benny

Die Adresse samt Anfahrtsbeschreibung plus Eintrittserlaubnis geben wir nur an die 20 ersten Rückmelder raus. Schreibt uns! Als zusätzlichen Anreiz bringen wir die allerletzten zehn Kästen "Ruhr-Pilsener" mit, die wir aus dem LKW der Brauerei klauen konnten. Hier zu beobachten... Neben dem erwähnten Freibier bekommt jeder Besucher eine "Wolfsherz"-Single gratis!
Sei dabei oder sei ein Ei!
Trip, Bugx und Benny

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KIM? spielen am Samstag ein Benefiz-Konzert für Haiti
02.02.2010 um 18:23:25
Diesen Samstag spielen KIM? in Bochum ein Konzert zugunsten der Erdbebenopfer in Haiti. SIe schreiben dazu in ihrem MySpace-Blog: Die Erdbebenkatastrophe in Haiti lässt uns natürlich alles andere als kalt. Die Menschen dort werden auf Jahre Unterstützung benötigen und somit ist es sinnvoll, trotz bereits zur Verfügung gestellter Millionen, weiter zu spenden. Unsere Lieblingskneipe, der Freibeuter in Bochum, stellt zusammen mit uns deshalb am Samstag, den 06.02. ein Haiti Benefiz-Konzert auf die Beine.
Mit dabei sind neben KIM? unter Anderem Secret Discovery und Tommy Finke.
Einlass ist ab 19:00 Uhr, Beginn 19:30 Uhr.
Wir stehen als erste Band auf der Bühne und freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen on top für einen guten und mehr als notwendigen Zweck.
Trip, Bugx und Benny
KIM?!

Mit dabei sind neben KIM? unter Anderem Secret Discovery und Tommy Finke.
Einlass ist ab 19:00 Uhr, Beginn 19:30 Uhr.
Wir stehen als erste Band auf der Bühne und freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen on top für einen guten und mehr als notwendigen Zweck.
Trip, Bugx und Benny
KIM?!

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T-Shirts und signierte CDs für die KIM-Buddys
02.12.2009 um 15:39:08
Werte KIM-Buddys, aufgepasst! Für Euer Engagement hagelt es nun Belohnungen. Drei T-Shirts und drei von allen Bandmitgliedern signierte Alben wechseln in Euren Besitz.
Aus allen Missionsteilnehmern, die einen guten Bericht abgegeben haben, sind das hier die Glücklichen:
fabi5223, Tigerheat, Kill_Pixie je ein T-Shirt
RIGTIG, skaterfreakott, Guitarrocka je eine CD
Danke fürs Mitmachen und ein Prosit auf KIM!
Aus allen Missionsteilnehmern, die einen guten Bericht abgegeben haben, sind das hier die Glücklichen:
fabi5223, Tigerheat, Kill_Pixie je ein T-Shirt
RIGTIG, skaterfreakott, Guitarrocka je eine CD
Danke fürs Mitmachen und ein Prosit auf KIM!

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Neue Einträge im Kim'schen Tourtagebuch...
12.11.2009 um 17:25:03
Wenn eine Band auf Tour etwas erlebt, dann diese: KIM? lassen es unterwegs gerne und häufig richtig krachen. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch Backstage, im Bus oder sonstewo. Wer nachlesen möchte, was die Band während der letzten Tourtage mit den Emil Buills erlebt hat, sollte die folgenden Tourtagebucheinträge lesen:
Tourtagebuch-Eintrag 6:
Der Name des Veranstalters unseres Gigs am vergangenen Dienstag lautet Thomas Gottschalk. Wetten, dass sie es nicht schaffen, die Meute ohne Alkohol zum Tanzen zu bringen? Leute, Leute, Leute… selten so bierfixierte Menschen gesehen wie in Niederhofen bei Neumarkt in der Oberpfalz. Na ja, ihr seid ja dann doch noch warm geworden.
Zum Tag danach: Dresden bietet neben dem Alten Schlachthof, der uns geilerweise Duschen und eine Massage zur Verfügung stellte, unter Anderem den Club Puschkin, in dem wir am Abend spielen sollten. Zuvor fuhren wir allerdings erstmal über eine löchrige, alles andere als ebene Landstraße Richtung Dresden, so dass Trip, Bugx und ich nach der intensiven Aftershowparty samt eines nächtlichen Fußball-Matches und gerade mal 2 Stunden Schlaf in unseren Kojen ordentlich durchgeschüttelt wurden und an Ruhe nicht mehr zu denken war. Da bekam die eigens gebuchte Massage-Einheit am Nachmittag sogar einen Sinn.
Anschliessend zogen wir den Equipment-Anhänger per Gabelstapler durch Dresdens Haupt- und Nebenstraßen und beobachteten die Jungs von Leaf Fat bei ihrem Sport Nr. 1: Rauchen. Und zwar alles, was ihnen in die Hände kommt. In knapp acht Jahren seit der Gründung von KIM? kann ich mich an keine befreundete Band erinnern, die sich so viel in die Lungen zieht, wie diese fünf sympathischen Trolle. Bevor die „Guten Morgen!“ sagen, haben die schon irgend etwas Glimmendes in der Hand. Sei es Oregano, Tabak oder eben richtig hartes Zeug. Und ohne Pause auf die Bühne. Hut ab. Wir staunen. Ich schreibe diese Zeilen übrigens mit Erlaubnis der slowenischen Band und mit netten Grüßen an alle Online-Drogenfahnder.
Das Konzert war sehr schweisstreibend, wieder viele bekannte Gesichter in den ersten Reihen und erstmals während dieser Tour eine Setlist auf Zuruf inklusive dem Intro „Was du kannst“!
Am textsichersten seid ihr übrigens regelmäßig bei „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Ihr macht uns damit glücklich, denn der ist auch einer unserer großen Favoriten von „Allez! Allez! Allez!“.
Die Emil Bulls waren wie nahezu jeden Abend „All in tune with the universe“ und traten die zum Teil bemerkenswerten Dresdner Ärsche mit einem Schmettersong nach dem anderen. Hier ziehen wir ebenfalls den Hut und weil wir uns mit den Jungs insgesamt 1 Monat Zahnbürste und Waschlappen teilen, seien sie an dieser Stelle namentlich erwähnt: Cheers, Fab, Christoph, Andy, Jamie und Moik!
Die Puschkin-Show wurde mit „Wernesgrüner“, „Felsenkeller“ und „WOMAO“ abgerundet.
Nachts um vier dann noch die obligatorische Fressattacke und ab zum Restaurant „Goldene Schwalbe“! Gut 400 km Fahrt, Giessen, wir kommen!
Benny V.S.
Tourtagebuch-Eintrag 7:
Fab von den Emil Bulls schreibt Tourtagebuch, Teil 7
Seit gut drei Wochen begleiten wir die Emil Bulls auf Deutschland-Tour. Grund genug für Schlagzeuger Fab, einen Eintrag im KIM?-Tourtagebuch zu übernehmen:
Gießen begrüßt uns mit einem leckeren Frühstück mit Aufschnitt. Ein ganze besonderes Schnittchen tauscht leider schon bald das zu Anfang aufgetragene Röckchen gegen eine deutlich weniger aufsehenerregende Jeanshose. Schade, denn das sah mal echt spitze aus.....
Dann die Backline in die zweite Etage verbracht. Wer braucht da noch Sport? Ja, ja, ein Aufzüglein gibt es auch noch. Aber was hier zählt sind Superlative! Zweiter Stock! Ein aufmerksam freundliches Publikum diese Gießener. Und dann auch noch CDs gekauft! Danke Gießen!....
Battle of L.A. im Nightliner. Aber erstmal ganz von vorn: L.A. liegt im Bayerischen Wald. In Cham. Und in diesem 17000 Seelen Moloch lieferten wir sich die Herren Emil Bulls und Leaf Fat und KIM? ein Gelage allererster Güte. Aber erstmal ganz von vorn: in L.A. werden von freundlichem, kompetentem Personal die besten Burger serviert, der schönste, beste Konzertsaal im Umkreis von 50km bewirtschaftet und generell wird einfach nur abgerockt. Ober-Pfälzer Begeisterung: Kopfnicken und vorsichtiger Beifall, aber das muss man wissen. Hier ticken die Uhren eben anders. Das ist L.A. Mann! Und in L.A. ist alles möglich. Zum Beispiel Mega-Aftersause im Bus! Vollgas Fuffis im Club, Krawall und die Weltmeisterin im Heavy-Weight Lap-Dance. There goes the dog in the pan crazy!
Fab / Emil Bulls
Tourtagebuch-Eintrag 8:
Himmel, Arsch und Zwirn, ist Passau eine schöne Stadt! Wir hätten nicht gedacht, dass uns die Donau, der Inn und die Brücken der Grenzstadt zu Österreich so beeindrucken. Relativ gesehen waren die Sehenswürdigkeiten dann tatsächlich wieder unspektakulär, denn das Konzert im Club Proli war noch eine Stufe bemerkenswerter. Ihr seid saugeil abgegangen, wieder waren einige Streetteammitglieder und sogar Leute aus meiner Homebase Sonthofen am Start! Nicht schlecht, überhaupt gar nicht schlecht. Nach dem enttäuschenden Bundesliga-Nachmittag in einer Bar in der Innenstadt war das Passauer Publikum genau die richtige Droge, um wieder gut draufzukommen. „Dezibelmedizin“ wurde am lautstärksten abgefeiert, mir scheint, die Bayern sind besonders textsicher. Ein abschliessender, angetrunkener Spaziergang an einem Schlosshof vorbei, machte mir wieder mal bewusst, warum es schön ist, auf Tour zu sein: Auch Passau ist immer eine Reise wert!
Zwei konzertfreie Tage in Bayerns Hauptstadt und Heimat der Emil Bulls: München zeigte sich extrem familiär. Während Trip zu Gast bei Cousin und Opa war, verschlug es mich zu meiner Tante und ein paar guten Freunden. Die Tourwäsche wurde gewaschen, wobei der O-Ton meiner Tante lautete: „Benjamin, der Geruch geht gar nicht mehr aus dem T-Shirt raus. Hast du darin Haschisch geraucht?“. Ich verneinte und lasse das mal so stehen. Wir wurden je zweimal zum Essen eingeladen – Moik von den Bulls merkte man die abgeschlossene Koch-Ausbildung deutlich und schmackhaft an – und besuchten unseren guten Freund und Produzenten Corni Bartels in den Weltraum Studios. Wir trotzten den bayerischen Regengüssen und schlugen uns bis zu Game TV in Harras vor, die uns bei der Games Convention in Leipzig interviewt hatten. Ein bisschen DJ Hero zocken, hier ein Schnack, da ein Kaffee und zurück zum Bus, wo wir mit den Slowenen die Nacht mit illegalen Würfelspielen verbrachten!
Eine dickes Dankeschön an das Backstage MUC, dessen Team uns den Busstellplatz, sowie die längst fällige Dusche zur Verfügung stellte und an Threshold für die Gästelistenplätze.
Fürchte dich nicht, Freiburg!
Benny V.S.
Tourtagebuch-Eintrag 9:
Nach einer holprigen Nacht enterten wir Freiburg gegen 15 Uhr um zunächst einmal festzustellen, dass wir total pleite sind, unser gesamtes Tourtaschengeld bereits versoffen haben und der Kontostand bei 0, 23 Euro steht. Das bedeutete nun für die noch ausstehenden Konzerte in Freiburg, Frankfurt, Stuttgart und Ulm: Von der Hand in den Mund trinken. Bereits gegen 18 Uhr waren wir stolze Besitzer eines Kampfgetränk-Arsenals, bestehend hauptsächlich aus dem regional ausgeschenkten „Freiburger“-Pils und zwei Flaschen Whiskey.
Das Café Atlantik ist Kult. Sehr eng, zuplakatiert bis ins letzte Eck, rustikal, genau wie es sein soll. Wir mussten das Equipment dezimieren, sonst wäre auf der Bühne kein Millimeter mehr Platz gewesen. Neben unserem Backstagebereich probte kurz vor der Show eine Country-Rock-Band, von der wir uns während des Konzertes deutlich beeinflussen liessen. Und wie so oft in Läden dieser Größe ging`s während dem Auftritt gut zur Sache. Es war das erste KIM? Konzert in Freiburg, sicher nicht das letzte.
Von Freiburg nach Frankfurt: Von der beschaulichen Altstadt im Breisgau ab auf die „Zeil“, mitten in die Fußgängerzone der Metropole am Main. Ich war kaum zwei Minuten wach, da gab es vor dem Bus schon die erste Schlägerei zwischen zwei Drogendealern. Ausserdem standen wir den Soundcheck mit leerem Magen durch und wurden von einer 60jährigen Frau mit der Drohung einer Anzeige konfrontiert, falls wir unsere Stromkabel weiterhin quer durch Frankfurts Innenleben legen sollten.
Doch die Hessen schafften die Wende. Das „Nachtleben“ war bis auf den letzten Platz gefüllt, der Sauerstoff aus dem Raum gepumpt und die Meute tobte. Etliche unter euch haben mehr als zwei Konzerte auf der Tour besucht, auch an diesem Abend standen wieder neue und doch bekannte Gesichter vor der Bühne. Sehr geil, weiter so!
Die Aftershow-Party stieg mit allem, was dazu gehört, wobei erwähnt sei, dass Frankfurt ab vier Uhr nachts unter der Woche doch eher einem Allgäuer Bergdorf so ganz ohne Neonreklame gleicht. Wir fanden weder einen geöffneten Club, noch etwas zu essen und verlegten die Feier – mal wieder – auf den Nightliner. Dort wurde bis um sieben Uhr morgens gebechert und zu „Käptn Pils“ mitgegrölt. Alles beim alten also.
Noch zwei Konzerte, dann geht es etappenweise weiter nach München und Italien. Keine Ahnung, wie ich meinem Körper beibringe, jemals wieder früh morgens aufzustehen, wo wir zu dieser Zeit doch nun über einen Monat lang zum Schlafen in die Kojen gegangen sind.
Cheers, Benny V.S.
Aber vor der Tour ist nach der Tour, denn es stehen noch weitere Dates auf dem Tourfahrplan!

Tourtagebuch-Eintrag 6:
Der Name des Veranstalters unseres Gigs am vergangenen Dienstag lautet Thomas Gottschalk. Wetten, dass sie es nicht schaffen, die Meute ohne Alkohol zum Tanzen zu bringen? Leute, Leute, Leute… selten so bierfixierte Menschen gesehen wie in Niederhofen bei Neumarkt in der Oberpfalz. Na ja, ihr seid ja dann doch noch warm geworden.
Zum Tag danach: Dresden bietet neben dem Alten Schlachthof, der uns geilerweise Duschen und eine Massage zur Verfügung stellte, unter Anderem den Club Puschkin, in dem wir am Abend spielen sollten. Zuvor fuhren wir allerdings erstmal über eine löchrige, alles andere als ebene Landstraße Richtung Dresden, so dass Trip, Bugx und ich nach der intensiven Aftershowparty samt eines nächtlichen Fußball-Matches und gerade mal 2 Stunden Schlaf in unseren Kojen ordentlich durchgeschüttelt wurden und an Ruhe nicht mehr zu denken war. Da bekam die eigens gebuchte Massage-Einheit am Nachmittag sogar einen Sinn.
Anschliessend zogen wir den Equipment-Anhänger per Gabelstapler durch Dresdens Haupt- und Nebenstraßen und beobachteten die Jungs von Leaf Fat bei ihrem Sport Nr. 1: Rauchen. Und zwar alles, was ihnen in die Hände kommt. In knapp acht Jahren seit der Gründung von KIM? kann ich mich an keine befreundete Band erinnern, die sich so viel in die Lungen zieht, wie diese fünf sympathischen Trolle. Bevor die „Guten Morgen!“ sagen, haben die schon irgend etwas Glimmendes in der Hand. Sei es Oregano, Tabak oder eben richtig hartes Zeug. Und ohne Pause auf die Bühne. Hut ab. Wir staunen. Ich schreibe diese Zeilen übrigens mit Erlaubnis der slowenischen Band und mit netten Grüßen an alle Online-Drogenfahnder.
Das Konzert war sehr schweisstreibend, wieder viele bekannte Gesichter in den ersten Reihen und erstmals während dieser Tour eine Setlist auf Zuruf inklusive dem Intro „Was du kannst“!
Am textsichersten seid ihr übrigens regelmäßig bei „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Ihr macht uns damit glücklich, denn der ist auch einer unserer großen Favoriten von „Allez! Allez! Allez!“.
Die Emil Bulls waren wie nahezu jeden Abend „All in tune with the universe“ und traten die zum Teil bemerkenswerten Dresdner Ärsche mit einem Schmettersong nach dem anderen. Hier ziehen wir ebenfalls den Hut und weil wir uns mit den Jungs insgesamt 1 Monat Zahnbürste und Waschlappen teilen, seien sie an dieser Stelle namentlich erwähnt: Cheers, Fab, Christoph, Andy, Jamie und Moik!
Die Puschkin-Show wurde mit „Wernesgrüner“, „Felsenkeller“ und „WOMAO“ abgerundet.
Nachts um vier dann noch die obligatorische Fressattacke und ab zum Restaurant „Goldene Schwalbe“! Gut 400 km Fahrt, Giessen, wir kommen!
Benny V.S.
Tourtagebuch-Eintrag 7:
Fab von den Emil Bulls schreibt Tourtagebuch, Teil 7
Seit gut drei Wochen begleiten wir die Emil Bulls auf Deutschland-Tour. Grund genug für Schlagzeuger Fab, einen Eintrag im KIM?-Tourtagebuch zu übernehmen:
Gießen begrüßt uns mit einem leckeren Frühstück mit Aufschnitt. Ein ganze besonderes Schnittchen tauscht leider schon bald das zu Anfang aufgetragene Röckchen gegen eine deutlich weniger aufsehenerregende Jeanshose. Schade, denn das sah mal echt spitze aus.....
Dann die Backline in die zweite Etage verbracht. Wer braucht da noch Sport? Ja, ja, ein Aufzüglein gibt es auch noch. Aber was hier zählt sind Superlative! Zweiter Stock! Ein aufmerksam freundliches Publikum diese Gießener. Und dann auch noch CDs gekauft! Danke Gießen!....
Battle of L.A. im Nightliner. Aber erstmal ganz von vorn: L.A. liegt im Bayerischen Wald. In Cham. Und in diesem 17000 Seelen Moloch lieferten wir sich die Herren Emil Bulls und Leaf Fat und KIM? ein Gelage allererster Güte. Aber erstmal ganz von vorn: in L.A. werden von freundlichem, kompetentem Personal die besten Burger serviert, der schönste, beste Konzertsaal im Umkreis von 50km bewirtschaftet und generell wird einfach nur abgerockt. Ober-Pfälzer Begeisterung: Kopfnicken und vorsichtiger Beifall, aber das muss man wissen. Hier ticken die Uhren eben anders. Das ist L.A. Mann! Und in L.A. ist alles möglich. Zum Beispiel Mega-Aftersause im Bus! Vollgas Fuffis im Club, Krawall und die Weltmeisterin im Heavy-Weight Lap-Dance. There goes the dog in the pan crazy!
Fab / Emil Bulls
Tourtagebuch-Eintrag 8:
Himmel, Arsch und Zwirn, ist Passau eine schöne Stadt! Wir hätten nicht gedacht, dass uns die Donau, der Inn und die Brücken der Grenzstadt zu Österreich so beeindrucken. Relativ gesehen waren die Sehenswürdigkeiten dann tatsächlich wieder unspektakulär, denn das Konzert im Club Proli war noch eine Stufe bemerkenswerter. Ihr seid saugeil abgegangen, wieder waren einige Streetteammitglieder und sogar Leute aus meiner Homebase Sonthofen am Start! Nicht schlecht, überhaupt gar nicht schlecht. Nach dem enttäuschenden Bundesliga-Nachmittag in einer Bar in der Innenstadt war das Passauer Publikum genau die richtige Droge, um wieder gut draufzukommen. „Dezibelmedizin“ wurde am lautstärksten abgefeiert, mir scheint, die Bayern sind besonders textsicher. Ein abschliessender, angetrunkener Spaziergang an einem Schlosshof vorbei, machte mir wieder mal bewusst, warum es schön ist, auf Tour zu sein: Auch Passau ist immer eine Reise wert!
Zwei konzertfreie Tage in Bayerns Hauptstadt und Heimat der Emil Bulls: München zeigte sich extrem familiär. Während Trip zu Gast bei Cousin und Opa war, verschlug es mich zu meiner Tante und ein paar guten Freunden. Die Tourwäsche wurde gewaschen, wobei der O-Ton meiner Tante lautete: „Benjamin, der Geruch geht gar nicht mehr aus dem T-Shirt raus. Hast du darin Haschisch geraucht?“. Ich verneinte und lasse das mal so stehen. Wir wurden je zweimal zum Essen eingeladen – Moik von den Bulls merkte man die abgeschlossene Koch-Ausbildung deutlich und schmackhaft an – und besuchten unseren guten Freund und Produzenten Corni Bartels in den Weltraum Studios. Wir trotzten den bayerischen Regengüssen und schlugen uns bis zu Game TV in Harras vor, die uns bei der Games Convention in Leipzig interviewt hatten. Ein bisschen DJ Hero zocken, hier ein Schnack, da ein Kaffee und zurück zum Bus, wo wir mit den Slowenen die Nacht mit illegalen Würfelspielen verbrachten!
Eine dickes Dankeschön an das Backstage MUC, dessen Team uns den Busstellplatz, sowie die längst fällige Dusche zur Verfügung stellte und an Threshold für die Gästelistenplätze.
Fürchte dich nicht, Freiburg!
Benny V.S.
Tourtagebuch-Eintrag 9:
Nach einer holprigen Nacht enterten wir Freiburg gegen 15 Uhr um zunächst einmal festzustellen, dass wir total pleite sind, unser gesamtes Tourtaschengeld bereits versoffen haben und der Kontostand bei 0, 23 Euro steht. Das bedeutete nun für die noch ausstehenden Konzerte in Freiburg, Frankfurt, Stuttgart und Ulm: Von der Hand in den Mund trinken. Bereits gegen 18 Uhr waren wir stolze Besitzer eines Kampfgetränk-Arsenals, bestehend hauptsächlich aus dem regional ausgeschenkten „Freiburger“-Pils und zwei Flaschen Whiskey.
Das Café Atlantik ist Kult. Sehr eng, zuplakatiert bis ins letzte Eck, rustikal, genau wie es sein soll. Wir mussten das Equipment dezimieren, sonst wäre auf der Bühne kein Millimeter mehr Platz gewesen. Neben unserem Backstagebereich probte kurz vor der Show eine Country-Rock-Band, von der wir uns während des Konzertes deutlich beeinflussen liessen. Und wie so oft in Läden dieser Größe ging`s während dem Auftritt gut zur Sache. Es war das erste KIM? Konzert in Freiburg, sicher nicht das letzte.
Von Freiburg nach Frankfurt: Von der beschaulichen Altstadt im Breisgau ab auf die „Zeil“, mitten in die Fußgängerzone der Metropole am Main. Ich war kaum zwei Minuten wach, da gab es vor dem Bus schon die erste Schlägerei zwischen zwei Drogendealern. Ausserdem standen wir den Soundcheck mit leerem Magen durch und wurden von einer 60jährigen Frau mit der Drohung einer Anzeige konfrontiert, falls wir unsere Stromkabel weiterhin quer durch Frankfurts Innenleben legen sollten.
Doch die Hessen schafften die Wende. Das „Nachtleben“ war bis auf den letzten Platz gefüllt, der Sauerstoff aus dem Raum gepumpt und die Meute tobte. Etliche unter euch haben mehr als zwei Konzerte auf der Tour besucht, auch an diesem Abend standen wieder neue und doch bekannte Gesichter vor der Bühne. Sehr geil, weiter so!
Die Aftershow-Party stieg mit allem, was dazu gehört, wobei erwähnt sei, dass Frankfurt ab vier Uhr nachts unter der Woche doch eher einem Allgäuer Bergdorf so ganz ohne Neonreklame gleicht. Wir fanden weder einen geöffneten Club, noch etwas zu essen und verlegten die Feier – mal wieder – auf den Nightliner. Dort wurde bis um sieben Uhr morgens gebechert und zu „Käptn Pils“ mitgegrölt. Alles beim alten also.
Noch zwei Konzerte, dann geht es etappenweise weiter nach München und Italien. Keine Ahnung, wie ich meinem Körper beibringe, jemals wieder früh morgens aufzustehen, wo wir zu dieser Zeit doch nun über einen Monat lang zum Schlafen in die Kojen gegangen sind.
Cheers, Benny V.S.
Aber vor der Tour ist nach der Tour, denn es stehen noch weitere Dates auf dem Tourfahrplan!

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Neues aus dem KIMschen Tourtagebuch
27.10.2009 um 14:07:04
Die rockenden Ruhrpottler von KIM? sind derzeit mit ihren Kumpels von den Emil Bulls on the road. Dass sie dort selbstredend jede Menge Berichtenswertes erleben, versteht sich von selbst. Damit ihr aber genauestens informiert seid, was Trip, Bugx und Benny alles widerfährt, lest mal in die aktuellen Tourtagebuch-Einträge rein:
Tourtagebuch, Teil 3:
Köln ist unsere zweite Homebase. Das wird immer wieder untermauert und gestern habt ihr uns in der Domstadt die bisher geilste Stimmung auf der laufenden Phoenix-Tour bescheert. Das Underground ist seit gestern häufigster Gastgeber-Club für unsere Shows. Da freut es uns natürlich besonders, dass unter gut 300 Menschen so viele KIM?-Shirts und Fahnen (!!) zu sehen waren. Unsere Setlist:
Meine Antwort
Nein! Nein! Nein!
Allez Allez Allez
Anna
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Zusammen sind wir weniger allein
Was du kannst
Tanzen
Wolfsherz
Dezibelmedizin
Nachdem wir Tags zuvor das bisher kleinste Konzert auf dieser Tour im Weinheimer Cafe Zentral abgefeiert hatten, hingen wir etwas durch, da das Konzert trotz der kleineren Location sehr, sehr intensiv war. Der Abend endete für Trip mit einem ausgeschlagenen Zahn, da ihm das Mikro irgendwie in die Fresse geknallt ist und für mich in einem feucht-fröhlichen Champions League trifft Rock'n'Roll Gelage. Fußball schauen, trinken und dann und ab auf die Bühne: für mich eine ideale Kombination.
In Köln angekommen, mussten wir feststellen, dass wir kein einziges anti-alkoholisches Getränk mehr an Board hatten. Also wieder Bier. Kurz nach dem Aufwachen ist Trip dann los zum Zahnarzt, jetzt ist er wohl wieder hergestellt – also der Zahn – und bei uns gab es Burger-Frühstück. Dann das übliche: Club inspizieren, Soundcheck, noch mal hinlegen, Comics lesen, Sticker verteilen, Gitarren-Riffs auschecken, rumalbern, wieder anfangen zu trinken, Abend essen, verdauen, einstimmen und los ging's. Der Rest ist oben schon erklärt und man muss sagen: Bochum, du bleibst unsere Nr. 1! Aber du musst dich verdammt anstrengen, um Köln auch beim nächsten Mal wieder zu übertreffen, sonst zieht die Domstadt irgendwann möglicherweise auf der Überholspur vorbei. Und das kann und will man an der Ruhr doch nicht auf sich sitzen lassen, oder?!??
Cheers aus dem Bus!
Tourtagebuch, Teil 4:
Blutige Nasen, Ohnmachtsanfälle und heisere Kehlen: Die erste ausverkaufte Show unserer laufenden Tour im Bastard Club in Osnabrück hatte es gestern in sich. Immer wieder mussten zum Teil ziemlich attraktive, bewusstlose Körper aus dem Saal getragen werden, damit sie sich kurze Zeit später wieder in den Wahnsinn einer gelungenen Freitag-Abend-Veranstaltung stürzen konnten. Es war dennoch sehr cool zu sehen, wie ihr bei dieser heissen Atmoshäre aufeinander aufgepasst habt, Jungs und Mädels!
Als wir an der Halle ankamen, fühlte ich mich direkt wieder wie mit 16. Neben der Bühne öffnet man im Bastard nämlich die Tür zu einer mehr als amtlichen Skatehalle. Aus den Boxen dröhnten gute, alte Helden wie Bad Religion, MxPx und Pennywise. Es war einfach genial, während des Mittagessens durch die großen Plexiglasscheiben zu beobachten, wie die Osnabrücker Skater-Jugend ihre Three-Sixties, Kickflips und Ollies über die Ramps jagte. Interessant auch, die unzähligen Sticker und Graffiti-Schriftzüge von abermals unzähligen Hardcore-, Punk- und Metalbands zu studieren, die sich über sämtliche Wände, Türen und Skateanlagen des gesamten Komplexes ziehen. Saugeil, ein richtiger Oldschool-Streetrockschuppen!
Nach dem Konzert flammte noch die ein oder andere „funny cigarette“ auf und da das Catering am Abend eher dürftig ausfiel (Sorry, Carlos!), enterten wir gegen 02:30 Uhr mit 15 Mann einen Burger-Laden, deren Belegschaft gerade Feierabend machen wollte. Begeistert waren die nicht, dafür bekamen sie Unterhaltung erster Klasse und wir einen vollen Bauch, um diesmal etwas früher in unseren Kojen zu landen. Dem Rotwein sei Dank!
Auf nach Kaiserlautern!
Euer Benny V.S.
Tourtagebuch, Teil 5:
Es ist die Tour der Dialekte: Das Bayrisch der Emil Bulls, das ausgeprägte Sächsisch unseres Busfahrers Silvio & der Flensburger Nord-Slang unseres Tourmanagers Christian vermischen sich tagtäglich mit den Sprachgewohnheiten in den Tourstädten. Als da hörten wir beispielsweise schon Pfälzerisch in Kaiserslautern, Kölsch in Köln, hochdeutsch in Hannover und nicht zu vergessen einen meiner Favoriten: Berlinerisch an den vergangenen zwei Tagen in der Hauptstadt.
Trip, Bugx und ich mixen das ganze mit einem Schuss Allgäuerisch bzw. Ruhrpott-Wendungen und fühlen uns zwischen all diesen Kulturen pudelwohl.
Auch das Bier verändert sich täglich. Astra, Beck's, Carlsberg, Veltins, Augustiner, Wicküler, Berliner Kindl, Ruhr Pilsener und Kölsch, wobei manche bei letzterem sicherlich behaupten würden, das sei gar kein Bier.
Unsere beiden Konzerte in Kaiserslautern und Berlin verliefen ganz nach dem chaotischen Plan, den so eine Tour mit sich bringt: Es wurde getrunken, getanzt und gegrölt. Zwei sehr runde Abende also.
Das Kammgarn in der Hauptstadt der Pfalz ist immer wieder eine Reise wert, die großen Industrie-Maschinen im Backstage-Bereich jedes Mal atemberaubend. Der gesamte Komplex inklusive Theaterbühne und Steinskulpturen auf dem Dach erinnert an ein Denkmalschutz-würdiges Gebäude. Gleichzeitig ist alles sehr modern, die Leute nett, der Sound top und an diesem Samstag war auch das sonst eher zurückhaltende Publikum in Kaiserslautern eine Wucht. In erster Linie unserem Tourmanager ist es zu verdanken, dass unsere Dusche nach dem Verlassen des Clubs nicht mehr ganz funktionsfähig, sprich verstopft war. Dafür entschuldigen wir uns bei allen Beteiligten, Christians Rechnungsadresse gibt's auf Anfrage.
Im Berliner Lido standen viele, viele sehr gute Freunde – zum Teil noch aus dem Sandkasten – vor der Bühne und dementsprechend fiel sowohl die Stimmung beim Konzert, als auch die anschliessende Aftershowparty im Wild at Heart sehr feucht aus.
Den Off-Day in der Hauptstadt der Bundesrepublik nutzten wir mit einer Spree-Rundfahrt, Currywurst-Wettessen oder Aquarien-Besuchen und kamen erst in den Morgenstunden zur Ruhe, nachdem erstmals Lebensmittel in Form von Cheeseburgern durch die Luft flogen.
Ick hab noch einen Koffer in Berlin… dafür aber meinen Geldbeutel nach einer dreistündigen Suche im Tourbus wiedergefunden. Im Ritz neben dem Sitz.
Ab heute wird es dann international in unserem rollenden Hotel: Die slowenische Band Leaf Fat wird uns während der nächsten zehn Tage Gesellschaft leisten und die Bühne für uns vorheizen. Ein paar Schimpfwörter aus Lubljiana werden wir dabei wohl in unseren Wortschatz aufnehmen.
Von Berlin nach Niederhofen in der Oberpfalz, ihr hört von uns!
Benny V.S.

Tourtagebuch, Teil 3:
Köln ist unsere zweite Homebase. Das wird immer wieder untermauert und gestern habt ihr uns in der Domstadt die bisher geilste Stimmung auf der laufenden Phoenix-Tour bescheert. Das Underground ist seit gestern häufigster Gastgeber-Club für unsere Shows. Da freut es uns natürlich besonders, dass unter gut 300 Menschen so viele KIM?-Shirts und Fahnen (!!) zu sehen waren. Unsere Setlist:
Meine Antwort
Nein! Nein! Nein!
Allez Allez Allez
Anna
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Zusammen sind wir weniger allein
Was du kannst
Tanzen
Wolfsherz
Dezibelmedizin
Nachdem wir Tags zuvor das bisher kleinste Konzert auf dieser Tour im Weinheimer Cafe Zentral abgefeiert hatten, hingen wir etwas durch, da das Konzert trotz der kleineren Location sehr, sehr intensiv war. Der Abend endete für Trip mit einem ausgeschlagenen Zahn, da ihm das Mikro irgendwie in die Fresse geknallt ist und für mich in einem feucht-fröhlichen Champions League trifft Rock'n'Roll Gelage. Fußball schauen, trinken und dann und ab auf die Bühne: für mich eine ideale Kombination.
In Köln angekommen, mussten wir feststellen, dass wir kein einziges anti-alkoholisches Getränk mehr an Board hatten. Also wieder Bier. Kurz nach dem Aufwachen ist Trip dann los zum Zahnarzt, jetzt ist er wohl wieder hergestellt – also der Zahn – und bei uns gab es Burger-Frühstück. Dann das übliche: Club inspizieren, Soundcheck, noch mal hinlegen, Comics lesen, Sticker verteilen, Gitarren-Riffs auschecken, rumalbern, wieder anfangen zu trinken, Abend essen, verdauen, einstimmen und los ging's. Der Rest ist oben schon erklärt und man muss sagen: Bochum, du bleibst unsere Nr. 1! Aber du musst dich verdammt anstrengen, um Köln auch beim nächsten Mal wieder zu übertreffen, sonst zieht die Domstadt irgendwann möglicherweise auf der Überholspur vorbei. Und das kann und will man an der Ruhr doch nicht auf sich sitzen lassen, oder?!??
Cheers aus dem Bus!
Tourtagebuch, Teil 4:
Blutige Nasen, Ohnmachtsanfälle und heisere Kehlen: Die erste ausverkaufte Show unserer laufenden Tour im Bastard Club in Osnabrück hatte es gestern in sich. Immer wieder mussten zum Teil ziemlich attraktive, bewusstlose Körper aus dem Saal getragen werden, damit sie sich kurze Zeit später wieder in den Wahnsinn einer gelungenen Freitag-Abend-Veranstaltung stürzen konnten. Es war dennoch sehr cool zu sehen, wie ihr bei dieser heissen Atmoshäre aufeinander aufgepasst habt, Jungs und Mädels!
Als wir an der Halle ankamen, fühlte ich mich direkt wieder wie mit 16. Neben der Bühne öffnet man im Bastard nämlich die Tür zu einer mehr als amtlichen Skatehalle. Aus den Boxen dröhnten gute, alte Helden wie Bad Religion, MxPx und Pennywise. Es war einfach genial, während des Mittagessens durch die großen Plexiglasscheiben zu beobachten, wie die Osnabrücker Skater-Jugend ihre Three-Sixties, Kickflips und Ollies über die Ramps jagte. Interessant auch, die unzähligen Sticker und Graffiti-Schriftzüge von abermals unzähligen Hardcore-, Punk- und Metalbands zu studieren, die sich über sämtliche Wände, Türen und Skateanlagen des gesamten Komplexes ziehen. Saugeil, ein richtiger Oldschool-Streetrockschuppen!
Nach dem Konzert flammte noch die ein oder andere „funny cigarette“ auf und da das Catering am Abend eher dürftig ausfiel (Sorry, Carlos!), enterten wir gegen 02:30 Uhr mit 15 Mann einen Burger-Laden, deren Belegschaft gerade Feierabend machen wollte. Begeistert waren die nicht, dafür bekamen sie Unterhaltung erster Klasse und wir einen vollen Bauch, um diesmal etwas früher in unseren Kojen zu landen. Dem Rotwein sei Dank!
Auf nach Kaiserlautern!
Euer Benny V.S.
Tourtagebuch, Teil 5:
Es ist die Tour der Dialekte: Das Bayrisch der Emil Bulls, das ausgeprägte Sächsisch unseres Busfahrers Silvio & der Flensburger Nord-Slang unseres Tourmanagers Christian vermischen sich tagtäglich mit den Sprachgewohnheiten in den Tourstädten. Als da hörten wir beispielsweise schon Pfälzerisch in Kaiserslautern, Kölsch in Köln, hochdeutsch in Hannover und nicht zu vergessen einen meiner Favoriten: Berlinerisch an den vergangenen zwei Tagen in der Hauptstadt.
Trip, Bugx und ich mixen das ganze mit einem Schuss Allgäuerisch bzw. Ruhrpott-Wendungen und fühlen uns zwischen all diesen Kulturen pudelwohl.
Auch das Bier verändert sich täglich. Astra, Beck's, Carlsberg, Veltins, Augustiner, Wicküler, Berliner Kindl, Ruhr Pilsener und Kölsch, wobei manche bei letzterem sicherlich behaupten würden, das sei gar kein Bier.
Unsere beiden Konzerte in Kaiserslautern und Berlin verliefen ganz nach dem chaotischen Plan, den so eine Tour mit sich bringt: Es wurde getrunken, getanzt und gegrölt. Zwei sehr runde Abende also.
Das Kammgarn in der Hauptstadt der Pfalz ist immer wieder eine Reise wert, die großen Industrie-Maschinen im Backstage-Bereich jedes Mal atemberaubend. Der gesamte Komplex inklusive Theaterbühne und Steinskulpturen auf dem Dach erinnert an ein Denkmalschutz-würdiges Gebäude. Gleichzeitig ist alles sehr modern, die Leute nett, der Sound top und an diesem Samstag war auch das sonst eher zurückhaltende Publikum in Kaiserslautern eine Wucht. In erster Linie unserem Tourmanager ist es zu verdanken, dass unsere Dusche nach dem Verlassen des Clubs nicht mehr ganz funktionsfähig, sprich verstopft war. Dafür entschuldigen wir uns bei allen Beteiligten, Christians Rechnungsadresse gibt's auf Anfrage.
Im Berliner Lido standen viele, viele sehr gute Freunde – zum Teil noch aus dem Sandkasten – vor der Bühne und dementsprechend fiel sowohl die Stimmung beim Konzert, als auch die anschliessende Aftershowparty im Wild at Heart sehr feucht aus.
Den Off-Day in der Hauptstadt der Bundesrepublik nutzten wir mit einer Spree-Rundfahrt, Currywurst-Wettessen oder Aquarien-Besuchen und kamen erst in den Morgenstunden zur Ruhe, nachdem erstmals Lebensmittel in Form von Cheeseburgern durch die Luft flogen.
Ick hab noch einen Koffer in Berlin… dafür aber meinen Geldbeutel nach einer dreistündigen Suche im Tourbus wiedergefunden. Im Ritz neben dem Sitz.
Ab heute wird es dann international in unserem rollenden Hotel: Die slowenische Band Leaf Fat wird uns während der nächsten zehn Tage Gesellschaft leisten und die Bühne für uns vorheizen. Ein paar Schimpfwörter aus Lubljiana werden wir dabei wohl in unseren Wortschatz aufnehmen.
Von Berlin nach Niederhofen in der Oberpfalz, ihr hört von uns!
Benny V.S.

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ullalicious schrieb am 31.10.2009 um 12:52:43
ich war in berlin dabei :) war super :D
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Kim? berichten ausführlich in ihrem Tourtagebuch
19.10.2009 um 11:07:07
Kim? rocken derzeit durch die Clubs der Republik.- Wer wissen möchte, wei es den drei Strategen so ergeht, lese einfach mal den ersten Eintrag in ihrem Tourtagebuch: So liebe Freunde, am siebten Tourtag wird es Zeit, euch ein paar Eindrücke zu schildern: Ich treffe die Tasten unseres Laptops kaum, da ich
a) noch gezeichnet bin von der Erfurter Aftershow-Party gestern
b) im Bus auf dem Weg von Erfurt nach Karlsruhe sitze und dieser schwankt wie Sau
c) die Tasten irgendwie heute verschissen klein sind.
Konstanz, Koblenz, Hannover, Bochum, Übach-Palenberg und eben Erfurt liegen hinter uns. Man wacht auf, spürt das Dröhnen der Motoren, der Geschmack von Restalkohol liegt auf der Zunge und wenn der Fahrer anhält, muss man immer erst überlegen, in welcher Stadt man sich nun eigentlich befindet. Kurzum, es ist der Himmel.
Wir sind mit den Emil Bulls und Sturch unterwegs, beides bolzen-sympathische Truppen, die der ganzen Reise neben dem Abenteuercharakter eine durchweg ausgelassene Grundstimmung verleihen.
Ok kurz ein paar kleine Anekdoten, zu chronischem Ablauf bin ich meiner Meinung nach nicht verpflichtet.
Christoph, der Sänger der Bulls und ich machten uns gestern wie jeden Abend daran, die Club-Wände mit den Stickern unserer beiden Bands zu bestücken, als plötzlich ein Mitglied der Erfurter Unikum-Crew einen cholerischen Anfall bekam, sich tierisch über die Aufkleber ausließ und den entscheidenden falschen Satz fallen ließ: „Normalerweise bedienen wir hier anderes Klientel!“ Nun… von da an benahmen wir uns das erste Mal auf dieser Tour ein bisschen daneben. Mandarinen, Chips und Kroketten flogen durch die Gegend und Christian, unser Tourmanager geigte denen so richtig die Meinung. Vielleicht empfangen die in Zukunft auch unser Klientel.
Auch geil: Streetteam-Mitglied Tobi war bisher bei jeder Show ausser der ersten und wird auch heute Abend in Karlsruhe wieder dabei sein. Überhaupt fühlt es sich sehr gut an neben den vielen neuen Gesichtern ein paar alte Bekannte im Publikum zu sehen, die uns meistens sehr textsicher durch das Konzert begleiten. Danke Leute!
Apropo textsicher: Gestern haben wir uns kurz vor der Show entschieden, „Was du kannst“ wieder ins Programm zu nehmen. Wer von euch erinnert sich noch an den Song? Also wir taten es zunächst nicht und improvisierten den kompletten Mittelteil des Liedes auf der Bühne, nachdem wir den Titel bestimmt zwei Jahre weder live noch im Proberaum gespielt hatten. Aber hey, so was hält das ganze lebendig oder?
So, ich schreib euch demnächst wieder was. Ich geh wieder ein Stockwerk höher, wo Bugx und Trip immer noch seelenruhig schlafen und hau mich auch noch mal auf..s Ohr.
Beat the street!
Benny V.S.

a) noch gezeichnet bin von der Erfurter Aftershow-Party gestern
b) im Bus auf dem Weg von Erfurt nach Karlsruhe sitze und dieser schwankt wie Sau
c) die Tasten irgendwie heute verschissen klein sind.
Konstanz, Koblenz, Hannover, Bochum, Übach-Palenberg und eben Erfurt liegen hinter uns. Man wacht auf, spürt das Dröhnen der Motoren, der Geschmack von Restalkohol liegt auf der Zunge und wenn der Fahrer anhält, muss man immer erst überlegen, in welcher Stadt man sich nun eigentlich befindet. Kurzum, es ist der Himmel.
Wir sind mit den Emil Bulls und Sturch unterwegs, beides bolzen-sympathische Truppen, die der ganzen Reise neben dem Abenteuercharakter eine durchweg ausgelassene Grundstimmung verleihen.
Ok kurz ein paar kleine Anekdoten, zu chronischem Ablauf bin ich meiner Meinung nach nicht verpflichtet.
Christoph, der Sänger der Bulls und ich machten uns gestern wie jeden Abend daran, die Club-Wände mit den Stickern unserer beiden Bands zu bestücken, als plötzlich ein Mitglied der Erfurter Unikum-Crew einen cholerischen Anfall bekam, sich tierisch über die Aufkleber ausließ und den entscheidenden falschen Satz fallen ließ: „Normalerweise bedienen wir hier anderes Klientel!“ Nun… von da an benahmen wir uns das erste Mal auf dieser Tour ein bisschen daneben. Mandarinen, Chips und Kroketten flogen durch die Gegend und Christian, unser Tourmanager geigte denen so richtig die Meinung. Vielleicht empfangen die in Zukunft auch unser Klientel.
Auch geil: Streetteam-Mitglied Tobi war bisher bei jeder Show ausser der ersten und wird auch heute Abend in Karlsruhe wieder dabei sein. Überhaupt fühlt es sich sehr gut an neben den vielen neuen Gesichtern ein paar alte Bekannte im Publikum zu sehen, die uns meistens sehr textsicher durch das Konzert begleiten. Danke Leute!
Apropo textsicher: Gestern haben wir uns kurz vor der Show entschieden, „Was du kannst“ wieder ins Programm zu nehmen. Wer von euch erinnert sich noch an den Song? Also wir taten es zunächst nicht und improvisierten den kompletten Mittelteil des Liedes auf der Bühne, nachdem wir den Titel bestimmt zwei Jahre weder live noch im Proberaum gespielt hatten. Aber hey, so was hält das ganze lebendig oder?
So, ich schreib euch demnächst wieder was. Ich geh wieder ein Stockwerk höher, wo Bugx und Trip immer noch seelenruhig schlafen und hau mich auch noch mal auf..s Ohr.
Beat the street!
Benny V.S.

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KIM? beim Handball-Topspiel und über den Wolken
29.09.2009 um 12:18:43
Am Mittwoch spielen KIM? in der Lanxess-Arena in Köln. Kurz vor dem Topspiel der Handball-Bundesliga zwischen VFL Gummersbach und dem HSV Hamburg werden die drei Ruhrpottler den Fans schon mal ordentlich mit ihrer Single "Wolfsherz" einheizen. Bis dahin könnt ihr euch noch ein wenig von der 11. Ausgabe des Ruhr-Pottcasts unterhalten lassen. Diesmal: Bugx hat die (Flug)Hosen voll!


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Neuer Termin für Helgoland und weiterer (Ruhr)Pottcast von KIM?
08.09.2009 um 15:58:06
Nachdem die Rock'n'Roll-Butterfahrt der Jungs aufgrund von Unwetterwarnungen ausfallen musste, steht nun endlich ein Erstatztermin. Am 4. Januar 2010 sticht der Rock'n'Roll-Kutter in See, also schon mal als erstes Highlight des neuen Jahres im Kalender notieren. Wenn ihr das gemacht habt, könnt ihr euch zurücklehnen und den Jungs beim Aufräumen ihres Tourbusses zuschauen. Sehr unterhaltsam!!!


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Das neue Album von KIM? Track für Track
14.08.2009 um 13:19:18
"Allez! Allez! Allez!” ist da - für dich und dich und dich!. Lange haben KIM? an diesem Werk gearbeitet, im Proberaum dafür arg geschwitzt und im Studio dafür schwer geackert. “Allez! Allez! Allez!” gibt es nun bei jedem guten Plattendealer und ist die KIM'sche Version von Rock geworden: "Ergreifend, wütend, traurig, aber auch fröhlich und heiter." Lest im Folgenden, was die Jungs zu jedem einzelnen ihrer neuen Tracks selbst zu sagen haben:
Track by Track:
1. „ALLEZ! ALLEZ ALLEZ!“
Tom: Ich wusste schon als wir den Song geschrieben haben, dass er den Charakter hat, den ein Opener braucht. Vom Tempo her, vom Drive, hat er genau die Stimmung eingefangen, die wir in den letzten Jahren immer hatten. Das spiegelt er auch textlich wider: Du musst echt viel Scheiße fressen, um nach vorne zu kommen. Aber wenn du hart genug arbeitest, dann wird alles gut.
Benny: Nach sieben Jahren wollten wir den Ist-Zustand von KIM? einfach mal in einen Song packen. Inhaltlich geht’s um Hindernisse, die überwunden werden müssen; und um Beharrlichkeit, die sich auszahlt – wenn sie nicht zu hysterisch wird.
Bugx: Schon als wir den das erste Mal im Proberaum gespielt haben, stand so ein Flair in der Luft. Und während der Studiozeit hatten wir einfach keine andere Möglichkeit, als den Song als Opener zu küren und das Album so zu nennen. Es ist halt einfach eine Ansage.
2. „NEIN! NEIN! NEIN!“
Benny: Ich interpretiere die Lyrics so, dass man Pläne machen kann wie man will – es gibt immer irgendetwas, das diesen Plan zerstört. Gleichzeitig geht es darum, dass das Gras auf der anderen Seite immer grüner ist, vor allem für uns Männer.
Tom: Normalerweise kommen die meisten Texte von Benny, wir arbeiten daran noch zusammen, aber bei „Nein! Nein Nein!“ bin ich mit der Textidee gekommen: Ich habe ein tierisches Problem mit Murphy’s Law; mir passiert grundsätzlich immer das, was mir zu diesem Zeitpunkt nicht passieren sollte. Meine Lieblingszeile ist „Kein Sex wenn man ihn braucht.“ Wenn man auf Tour ist und tierisch spitz, dann geht natürlich gar nichts.
Bugx: Wie lang ist der Song? 1:55? Und nur auf die Fresse.
3. „MEINE ANTWORT“
Bugx: „Meine Antwort“ haben wir ursprünglich als Ballade geschrieben. Als wir im Studio waren, hat uns das aber nicht wirklich gekickt, also haben wir ihn komplett umarrangiert. So hat er sich zu einem meiner absoluten Favoriten entwickelt.
Benny: Ein Song, den wir alle drei am liebsten live spielen.
Tom: Ein ganz spezieller Song. Wir wollten ihn schon wegwerfen, aber eines Abends im Studio haben wir ihn noch mal ausgepackt. Der Song hat sich noch mal richtig gedreht und ist zu einer richtigen Hymne geworden. Er rechnet mit diesen ganzen falschen Freunden ab.
Benny: Es gibt so viele falsche Freunde, die die Bezeichnung „Freunde“ gar nicht verdienen. Aber scheiß drauf: Es gibt auch Leute, die zu dir halten und die dir nachts um fünf die Tür öffnen, eine Johnny Cash-Platte auflegen und dir eine Pizza warm machen. Da sieht die Welt doch gleich ganz anders aus. Das sind echte Freunde!
4. „ANNA“
Benny: „Anna“ ist musikalisch ja eher so eine Pop-Nummer. Einige haben uns geraten, die „Anna, verpiss dich“-Zeile noch raus zu nehmen, und eine weitere Diskussion gab’s bei „Vergiss beim Kiffen das Atmen nicht“. Wir haben das drin gelassen. Das sind die Zeilen, die den Song ausmachen.
Bugx: Ein Song für alle Ex-Freundinnen, die man auf der Welt hat – fuck it.
Tom: Mädchen sind oft ein Grund, warum man Songs schreibt. Oft, weil man enttäuscht ist. manchmal, weil’s einfach nur geil ist. Am besten ist es, wenn man einfach nur abgefuckt ist von Mädchen. Und in „Anna“ musste das einfach mal gesagt werden.
5. „WOLFHERZ“
Tom: Mit dem Song haben wir ein bisschen eine andere Richtung eingeschlagen. Viele Leute sagen, der Song hätte nichts mit Punkrock zu tun, aber textlich beschreibt er diese Rauhheit, die tief aus dem Herz kommt- unterstützt von einem geilen, stampfenden Beat. Ein Song, zu dem man mitnicken muss.
Benny: Das Stück war zunächst eine chaotische Grunge-Nummer, die wir nur selten gespielt haben. Aber im Laufe der Zeit haben wir ein paar Parts entdeckt, die richtig gut waren. Im Studio haben wir noch eine Menge aus dem Song rausgeholt. Der Song setzt sich ein für Spontaneität und gegen die Narkose, die Routine mit sich bringen kann. Routine ist gefährlich, denn man verschließt seine Augen vor Weiterentwicklung und Neuentdeckungen. Außerdem der perfekte Song zum Autofahren.
6. „DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT“
Benny: Das ist ein unheimlich packender Song, der die Szenerie um die Bandgeschichte sehr gut auf den Punkt bringt.
Tom: Mein Lieblingssong auf der Platte. Anfangs war das ein kleiner, unbedeutender Song, der sich zu einer großen Nummer entwickelt, die mir wirklich tief geht, auch textlich. Da stimmt einfach alles. Er ist einfühlsam, dynamisch, rockt und wird nicht langweilig. Das Stück sagt: Wir sind der kleine Nagel im System, der so ein bisschen nervt.
7. „LIEBESLIED“
Bugx: Dazu muss man nichts sagen.
Tom: Auch wenn es platt klingt: Manchmal darf man mal so ehrlich sein und sagen, dass man liebt.
8. „ICH WILL TANZEN“
Bugx: Ich hatte immer ein kleines Problem mit „Tanzen“, aber mittlerweile kommt der vor allem live ganz gut.
Benny: „Tanzen“ impliziert ja ein Lied im Lied, wenn nämlich der Bettler in der zweiten Strophe über Trauer, Streit, Sorgen und verpasste Chancen singt. Das bringt den Song auf den Punkt. Rock ist immer noch eine Protestform und etwas, auf das seitens autoritärer Personen gerne draufgeschlagen wird - wenn man sich zu lauter, krachiger Musik textlich auflehnt. „Ich will tanzen auf den Mauern die ihr Freiheit nennt.“
Tom: Das Lied ist live gut angekommen, denn dazu kann man kaum still sitzen bleiben.
9. „SCHEISSEGAL“
Benny: „Scheissegal“ haben wir uns einfach getraut. Es war ein Kampf, gerade die ersten Textzeilen durchzubringen – „Arschloch“ ist nicht wirklich lyrisch anspruchsvoll, aber extrem wichtig, weil es eine Klarheit schafft und man so etwas seinem Gegner ruhig mal ins Gesicht sagen kann.
Bugx: Noch eine Ansage. Die ersten zwei Zeilen sagen eigentlich alles.
Tom: „Scheissegal“ – eine absolute Rotznummer, die vor allem live Spaß macht, denn es gibt nur auf die Fresse. Wir hatten Bock zu sagen – ganz platt – „Ey, du bist Scheisse.“ Das darf man mal machen. Gut zum Mittanzen und Mitgrölen.
10. „EINMAL EIN BESSERES LEBEN“
Benny: Bei dem Stück muss ich immer an Bukowski denken: Da sitzt ein Typ an der Bar und hat schon ganz viele Bier intus. Plötzlich kommen ein paar Kumpels von ihm rein – er ist zwar betrunken, aber nicht völlig fertig – und er bestellt für sich und seine Jungs beim Barkeeper „einmal ein besseres Leben, bitte. Ich bezahl‘ das“.
Bugx: Den Song haben wir in einer kleinen Jugendhaus-Küche in Böblingen geschrieben. Wir saßen nach einem Gig sturzbetrunken zusammen und haben das Stück auf einer Akustikgitarre rausgehauen. Dadurch hat das Stück auch eine andere Klangfarbe als der Rest des Albums.
Tom: Jede Rock-Band braucht Akustik-Gitarren. Dafür war dieses Stück einfach prädestiniert.
11. „REGEN“
Benny: Das Stück begleitet uns schon lange, und seit ich denken kann, hat es bei jedem Festival, das wir gespielt haben, bei diesem Lied zu regnen begonnen. Der Track hat einen unglaublichen Einfluss aufs Wetter.
Tom: Eine schön-traurige Nummer, ein klassischer Song, dem auch Streicher ganz gut zu Gesicht gestanden hätten. Aber darauf hatten wir dann doch keinen Bock. Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang, fertig.
12. „DEZIBELMEDIZIN“
Benny: Wir haben natürlich auch schwierige Phasen durchgemacht, und uns hat Musik immer wieder hochgezogen und Mut gemacht. Diese „Dezibelmedizin“, die ich mir aus den Boxen sauge, die wollen wir unseren Fans auch weitergeben. „Wir sind eure neue Therapie“ ist die Schlüsselzeile.
Tom: „Dezibelmedizin“ hatten wir bereits auf unserer „Wir Gegen Die Welt“-EP, aber der Song ist so stark, dass wir ihn unbedingt auch auf dem Album haben wollten. Musik als Heilmittel – das ist so eine geile Aussage. Und mir half der Song auch über Durststrecken, wenn wir nicht auf Tour waren, und ich habe den nicht aus dem Ohr bekommen. Das ist doch ein gutes Zeichen. Haben wir gut gemacht.
13. „ZUSAMMEN SIND WIR WENIGER ALLEIN“
Benny: Den Song spielen Tom und Bugx alleine, da habe ich frei…
Bugx: Der Song ist Gänsehautgarantie, ein unglaublich schönes Lied.
Tom: Eine Super-Ballade, bei der ich mich stimmlich ein bisschen auslassen konnte. Ich bin da nicht unter einer Soundwand begraben, sondern kann den Charme und die Stimmung besser rüberbringen.

Track by Track:
1. „ALLEZ! ALLEZ ALLEZ!“
Tom: Ich wusste schon als wir den Song geschrieben haben, dass er den Charakter hat, den ein Opener braucht. Vom Tempo her, vom Drive, hat er genau die Stimmung eingefangen, die wir in den letzten Jahren immer hatten. Das spiegelt er auch textlich wider: Du musst echt viel Scheiße fressen, um nach vorne zu kommen. Aber wenn du hart genug arbeitest, dann wird alles gut.
Benny: Nach sieben Jahren wollten wir den Ist-Zustand von KIM? einfach mal in einen Song packen. Inhaltlich geht’s um Hindernisse, die überwunden werden müssen; und um Beharrlichkeit, die sich auszahlt – wenn sie nicht zu hysterisch wird.
Bugx: Schon als wir den das erste Mal im Proberaum gespielt haben, stand so ein Flair in der Luft. Und während der Studiozeit hatten wir einfach keine andere Möglichkeit, als den Song als Opener zu küren und das Album so zu nennen. Es ist halt einfach eine Ansage.
2. „NEIN! NEIN! NEIN!“
Benny: Ich interpretiere die Lyrics so, dass man Pläne machen kann wie man will – es gibt immer irgendetwas, das diesen Plan zerstört. Gleichzeitig geht es darum, dass das Gras auf der anderen Seite immer grüner ist, vor allem für uns Männer.
Tom: Normalerweise kommen die meisten Texte von Benny, wir arbeiten daran noch zusammen, aber bei „Nein! Nein Nein!“ bin ich mit der Textidee gekommen: Ich habe ein tierisches Problem mit Murphy’s Law; mir passiert grundsätzlich immer das, was mir zu diesem Zeitpunkt nicht passieren sollte. Meine Lieblingszeile ist „Kein Sex wenn man ihn braucht.“ Wenn man auf Tour ist und tierisch spitz, dann geht natürlich gar nichts.
Bugx: Wie lang ist der Song? 1:55? Und nur auf die Fresse.
3. „MEINE ANTWORT“
Bugx: „Meine Antwort“ haben wir ursprünglich als Ballade geschrieben. Als wir im Studio waren, hat uns das aber nicht wirklich gekickt, also haben wir ihn komplett umarrangiert. So hat er sich zu einem meiner absoluten Favoriten entwickelt.
Benny: Ein Song, den wir alle drei am liebsten live spielen.
Tom: Ein ganz spezieller Song. Wir wollten ihn schon wegwerfen, aber eines Abends im Studio haben wir ihn noch mal ausgepackt. Der Song hat sich noch mal richtig gedreht und ist zu einer richtigen Hymne geworden. Er rechnet mit diesen ganzen falschen Freunden ab.
Benny: Es gibt so viele falsche Freunde, die die Bezeichnung „Freunde“ gar nicht verdienen. Aber scheiß drauf: Es gibt auch Leute, die zu dir halten und die dir nachts um fünf die Tür öffnen, eine Johnny Cash-Platte auflegen und dir eine Pizza warm machen. Da sieht die Welt doch gleich ganz anders aus. Das sind echte Freunde!
4. „ANNA“
Benny: „Anna“ ist musikalisch ja eher so eine Pop-Nummer. Einige haben uns geraten, die „Anna, verpiss dich“-Zeile noch raus zu nehmen, und eine weitere Diskussion gab’s bei „Vergiss beim Kiffen das Atmen nicht“. Wir haben das drin gelassen. Das sind die Zeilen, die den Song ausmachen.
Bugx: Ein Song für alle Ex-Freundinnen, die man auf der Welt hat – fuck it.
Tom: Mädchen sind oft ein Grund, warum man Songs schreibt. Oft, weil man enttäuscht ist. manchmal, weil’s einfach nur geil ist. Am besten ist es, wenn man einfach nur abgefuckt ist von Mädchen. Und in „Anna“ musste das einfach mal gesagt werden.
5. „WOLFHERZ“
Tom: Mit dem Song haben wir ein bisschen eine andere Richtung eingeschlagen. Viele Leute sagen, der Song hätte nichts mit Punkrock zu tun, aber textlich beschreibt er diese Rauhheit, die tief aus dem Herz kommt- unterstützt von einem geilen, stampfenden Beat. Ein Song, zu dem man mitnicken muss.
Benny: Das Stück war zunächst eine chaotische Grunge-Nummer, die wir nur selten gespielt haben. Aber im Laufe der Zeit haben wir ein paar Parts entdeckt, die richtig gut waren. Im Studio haben wir noch eine Menge aus dem Song rausgeholt. Der Song setzt sich ein für Spontaneität und gegen die Narkose, die Routine mit sich bringen kann. Routine ist gefährlich, denn man verschließt seine Augen vor Weiterentwicklung und Neuentdeckungen. Außerdem der perfekte Song zum Autofahren.
6. „DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT“
Benny: Das ist ein unheimlich packender Song, der die Szenerie um die Bandgeschichte sehr gut auf den Punkt bringt.
Tom: Mein Lieblingssong auf der Platte. Anfangs war das ein kleiner, unbedeutender Song, der sich zu einer großen Nummer entwickelt, die mir wirklich tief geht, auch textlich. Da stimmt einfach alles. Er ist einfühlsam, dynamisch, rockt und wird nicht langweilig. Das Stück sagt: Wir sind der kleine Nagel im System, der so ein bisschen nervt.
7. „LIEBESLIED“
Bugx: Dazu muss man nichts sagen.
Tom: Auch wenn es platt klingt: Manchmal darf man mal so ehrlich sein und sagen, dass man liebt.
8. „ICH WILL TANZEN“
Bugx: Ich hatte immer ein kleines Problem mit „Tanzen“, aber mittlerweile kommt der vor allem live ganz gut.
Benny: „Tanzen“ impliziert ja ein Lied im Lied, wenn nämlich der Bettler in der zweiten Strophe über Trauer, Streit, Sorgen und verpasste Chancen singt. Das bringt den Song auf den Punkt. Rock ist immer noch eine Protestform und etwas, auf das seitens autoritärer Personen gerne draufgeschlagen wird - wenn man sich zu lauter, krachiger Musik textlich auflehnt. „Ich will tanzen auf den Mauern die ihr Freiheit nennt.“
Tom: Das Lied ist live gut angekommen, denn dazu kann man kaum still sitzen bleiben.
9. „SCHEISSEGAL“
Benny: „Scheissegal“ haben wir uns einfach getraut. Es war ein Kampf, gerade die ersten Textzeilen durchzubringen – „Arschloch“ ist nicht wirklich lyrisch anspruchsvoll, aber extrem wichtig, weil es eine Klarheit schafft und man so etwas seinem Gegner ruhig mal ins Gesicht sagen kann.
Bugx: Noch eine Ansage. Die ersten zwei Zeilen sagen eigentlich alles.
Tom: „Scheissegal“ – eine absolute Rotznummer, die vor allem live Spaß macht, denn es gibt nur auf die Fresse. Wir hatten Bock zu sagen – ganz platt – „Ey, du bist Scheisse.“ Das darf man mal machen. Gut zum Mittanzen und Mitgrölen.
10. „EINMAL EIN BESSERES LEBEN“
Benny: Bei dem Stück muss ich immer an Bukowski denken: Da sitzt ein Typ an der Bar und hat schon ganz viele Bier intus. Plötzlich kommen ein paar Kumpels von ihm rein – er ist zwar betrunken, aber nicht völlig fertig – und er bestellt für sich und seine Jungs beim Barkeeper „einmal ein besseres Leben, bitte. Ich bezahl‘ das“.
Bugx: Den Song haben wir in einer kleinen Jugendhaus-Küche in Böblingen geschrieben. Wir saßen nach einem Gig sturzbetrunken zusammen und haben das Stück auf einer Akustikgitarre rausgehauen. Dadurch hat das Stück auch eine andere Klangfarbe als der Rest des Albums.
Tom: Jede Rock-Band braucht Akustik-Gitarren. Dafür war dieses Stück einfach prädestiniert.
11. „REGEN“
Benny: Das Stück begleitet uns schon lange, und seit ich denken kann, hat es bei jedem Festival, das wir gespielt haben, bei diesem Lied zu regnen begonnen. Der Track hat einen unglaublichen Einfluss aufs Wetter.
Tom: Eine schön-traurige Nummer, ein klassischer Song, dem auch Streicher ganz gut zu Gesicht gestanden hätten. Aber darauf hatten wir dann doch keinen Bock. Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang, fertig.
12. „DEZIBELMEDIZIN“
Benny: Wir haben natürlich auch schwierige Phasen durchgemacht, und uns hat Musik immer wieder hochgezogen und Mut gemacht. Diese „Dezibelmedizin“, die ich mir aus den Boxen sauge, die wollen wir unseren Fans auch weitergeben. „Wir sind eure neue Therapie“ ist die Schlüsselzeile.
Tom: „Dezibelmedizin“ hatten wir bereits auf unserer „Wir Gegen Die Welt“-EP, aber der Song ist so stark, dass wir ihn unbedingt auch auf dem Album haben wollten. Musik als Heilmittel – das ist so eine geile Aussage. Und mir half der Song auch über Durststrecken, wenn wir nicht auf Tour waren, und ich habe den nicht aus dem Ohr bekommen. Das ist doch ein gutes Zeichen. Haben wir gut gemacht.
13. „ZUSAMMEN SIND WIR WENIGER ALLEIN“
Benny: Den Song spielen Tom und Bugx alleine, da habe ich frei…
Bugx: Der Song ist Gänsehautgarantie, ein unglaublich schönes Lied.
Tom: Eine Super-Ballade, bei der ich mich stimmlich ein bisschen auslassen konnte. Ich bin da nicht unter einer Soundwand begraben, sondern kann den Charme und die Stimmung besser rüberbringen.

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KIM? gehen gemeinsam mit den Emil Bulls im Oktober auf große Tour
11.08.2009 um 14:23:38
Ja, nun sind die Daten in Sack und Tüten und können endlich offiziell verkündet werden: Ab Anfang Oktober sind KIM? mit ihren Kumpels von den Emil Bulls in der gesamten Republik unterwegs und werden von Stadt zu Stadt rocken. Seid dabei, wenn in eurer Nähe die Rock N' Roll-Kuh fliegt! Hier die komplette Tour:
08.10.09 Koblenz, Circus Maximus
11.10.09 Hannover, MusikZentrum
14.10.09 Bochum, Matrix
15.10.09 Übach-Palenberg, Tatort Musicclub
16.10.09 Erfurt, Unikum
17.10.09 Karlsruhe, Substage!
21.10.09 Weinheim, Cafe Central
22.10.09 Köln, Underground
23.10.09 Osnabrück, Bastard Club
24.10.09 Kaiserslautern, Kammgarn
25.10.09 Berlin, Lido
28.10.09 Dresden, Puschkin
29.10.09 Giessen, Jokus
30.10.09 Cham, LA
31.10.09 Passau, Proli
04.11.09 Frankfurt, Nachtleben
05.11.09 Stuttgart, Universum
06.11.09 Ulm, Roxy

08.10.09 Koblenz, Circus Maximus
11.10.09 Hannover, MusikZentrum
14.10.09 Bochum, Matrix
15.10.09 Übach-Palenberg, Tatort Musicclub
16.10.09 Erfurt, Unikum
17.10.09 Karlsruhe, Substage!
21.10.09 Weinheim, Cafe Central
22.10.09 Köln, Underground
23.10.09 Osnabrück, Bastard Club
24.10.09 Kaiserslautern, Kammgarn
25.10.09 Berlin, Lido
28.10.09 Dresden, Puschkin
29.10.09 Giessen, Jokus
30.10.09 Cham, LA
31.10.09 Passau, Proli
04.11.09 Frankfurt, Nachtleben
05.11.09 Stuttgart, Universum
06.11.09 Ulm, Roxy

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Hört vorab in das neue Album von KIM? rein!
05.08.2009 um 14:25:58
Auf der MySpace-Seite von den Ruhrpottlern von KIM? könnt ihr euch ab sofort erste Snippets aus dem kommenden Album der Jungs anhören. Auf die Ohren bekommt ihr dort den Titelsong “Allez!”, das “Liebeslied” und den Song “1x1 besseres Leben”. Also, hin da und aufdrehen!
P.S.: Vergesst nicht, weiter für die Band und ihr aktuelles Video auf MTV Rockzone zu voten!

P.S.: Vergesst nicht, weiter für die Band und ihr aktuelles Video auf MTV Rockzone zu voten!

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KIM? wollen in deinem Wohnzimmer rocken
29.07.2009 um 14:22:32
Besser als KIM? selbst kann man solch ein Vorhaben gar nicht anpreisen, also lassen wir die Jungs mal sprechen: "Ihr wolltet eh gerade euer Zimmer renovieren oder braucht einen guten Grund dafür? Dann holt uns zu einem Konzert in euer Wohnzimmer und es steht garantiert kein Stein mehr auf dem anderen! Wir bringen unsere Instrumente, die Anlage und sogar genügend Bier mit. Wir haben ja genug davon... ;-)
Ihr stellt das Wohnzimmer und sorgt dafür, dass die Bude voll ist und Nachbarn, Eltern usw. betäubt oder auf Reisen sind. Alles was ihr jetzt noch tun müsst, wenn ihr euch entschieden habt, eines unserer legendären WOHNZIMMER WAHNSINN Konzerte bei euch zu veranstalten, ist auf diesen Link zu klicken.
Und vergesst nicht, für uns auf MTV Rockzone zu voten http://www.mtv.de/trl/voting/3 .
Stay sexy
Trip, Benny, Bugx"
P.S.: Ihr wollt die Lyrics zu "Wolfsherz" mal schwarz auf weiß haben? Bitte schön.

Ihr stellt das Wohnzimmer und sorgt dafür, dass die Bude voll ist und Nachbarn, Eltern usw. betäubt oder auf Reisen sind. Alles was ihr jetzt noch tun müsst, wenn ihr euch entschieden habt, eines unserer legendären WOHNZIMMER WAHNSINN Konzerte bei euch zu veranstalten, ist auf diesen Link zu klicken.
Und vergesst nicht, für uns auf MTV Rockzone zu voten http://www.mtv.de/trl/voting/3 .
Stay sexy
Trip, Benny, Bugx"
P.S.: Ihr wollt die Lyrics zu "Wolfsherz" mal schwarz auf weiß haben? Bitte schön.

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KIM? sind sauer auf YouTube - aber mächtig gewaltig!
27.07.2009 um 13:54:24
Nicht nur musikalisch stehen KIM? eher für die lauteren Töne. Auch in Interviews sind die Ruhrpottler immer offen, ehrlich - und manchmal auch etwas lauter. In diesem Fall dreht es sich zwar nicht um ein Interview, dafür aber um ein Statement der Band, das ihr mal lesen solltet. Denn erstens sieht man die Jungs förmlich fluchen und zweitens haben sie ja mit all dem, was sie da anprangern, völlig Recht!
Wir, unsere Musik, die GEMA und YouTube
Stellt euch mal vor, ihr spielt mit euren besten Freunden zusammen in einer Band. Ihr hängt ständig mit diesen Typen ab. Jeden Tag trefft ihr euch, ihr schreibt Songs und ihr probt wie die Irren. Und irgendwann habt ihr einen Auftritt und der ganze Saal ist ausverkauft. Der Veranstalter reibt sich die Hände, zählt am Abend die Einnahmen, verkündet öffentlich, wie gut das Geschäft mit Musik läuft und bezahlt euch am Ende... NICHTS! Wärt ihr da gepisst?
Also, wir sind bei sowas gepisst, weil genau die gleiche Nummer gerade bei YouTube abläuft. Nur checken das viele Leute nicht und irgendwie hält jeder das Maul und keiner redet Tacheles. Irre viele Leute besuchen die Seite - auch und gerade wegen der Musik dort - und der Betreiber verdient Geld durch den Verkauf von Werbung und wir bekommen davon am Ende... NICHTS! Wir haben deshalb aus Protest unser aktuelles Video als gemafreie Version auf YouTube gestellt. Da kann dann jeder hören, wie das klingt, wenn am Ende nur noch Schrottbands auf YouTube stehen, weil sich alle andere verpissen bzw. von der Seite gekickt werden.
Also, es ist ja nicht so, dass wir das ganze Ding mit KIM? wegen der Kohle machen. Das ist uns ehrlich scheiß egal. Wir lieben das was wir tun und wir werden - mit oder ohne Kohle, mit oder ohne Plattenfirma - immer Musik machen. Das machen wir jetzt schon seit 8 Jahren so... ABER, wenn wir verarscht werden, dann kotzt uns das an. Wenn einer mit unserer Musik Geld verdient, dann wollen wir etwas davon abhaben. Das ist so bei Shirts von KIM?, bei CDs von KIM?, bei Konzerten von KIM? - wir bekommen immer einen fairen Teil der Einnahmen. Nur auf YouTube ist das zur Zeit anders, weil die sich nicht mit der GEMA einigen können, die dort eben unsere Interessen vertritt. Wir finden es eine Schweinerei, dass YouTube gemapflichtige Musik einfach aussperrt, um uns Künstler quasi zu erpressen. Wie die Zukunft der Musikkanäle bei YouTube aussieht, wenn die Sperre bleibt, können die YouTube-Macker sich ja jetzt bei uns anschauen und anhören.
Und bei der GEMA brauchen die jetzt nicht in Freudentaumel verfallen, weil eine Rockband mal das Maul aufmacht und zufällig mal nicht die GEMA anpisst, sondern sich auf ihre Seite stellt. Der Laden ist für uns oft genug wie Zahnschmerzen. Nur hier, heute und in Sachen YouTube ist es ok, wenn die GEMA Zähne zeigt und sich durchsetzt... Und so lange das Ding mit “YouTube vs. GEMA” nicht geklärt ist, gibt’s unser Video auf MTV.de zu sehen. Und vergesst nicht, für uns auf MTV Rockzone zu voten, wo wir diesen Samstag auf Platz 4 eingestiegen sind. Danke euch allen dafür. Stay sexy
Wir, unsere Musik, die GEMA und YouTube
Stellt euch mal vor, ihr spielt mit euren besten Freunden zusammen in einer Band. Ihr hängt ständig mit diesen Typen ab. Jeden Tag trefft ihr euch, ihr schreibt Songs und ihr probt wie die Irren. Und irgendwann habt ihr einen Auftritt und der ganze Saal ist ausverkauft. Der Veranstalter reibt sich die Hände, zählt am Abend die Einnahmen, verkündet öffentlich, wie gut das Geschäft mit Musik läuft und bezahlt euch am Ende... NICHTS! Wärt ihr da gepisst?
Also, wir sind bei sowas gepisst, weil genau die gleiche Nummer gerade bei YouTube abläuft. Nur checken das viele Leute nicht und irgendwie hält jeder das Maul und keiner redet Tacheles. Irre viele Leute besuchen die Seite - auch und gerade wegen der Musik dort - und der Betreiber verdient Geld durch den Verkauf von Werbung und wir bekommen davon am Ende... NICHTS! Wir haben deshalb aus Protest unser aktuelles Video als gemafreie Version auf YouTube gestellt. Da kann dann jeder hören, wie das klingt, wenn am Ende nur noch Schrottbands auf YouTube stehen, weil sich alle andere verpissen bzw. von der Seite gekickt werden.
Also, es ist ja nicht so, dass wir das ganze Ding mit KIM? wegen der Kohle machen. Das ist uns ehrlich scheiß egal. Wir lieben das was wir tun und wir werden - mit oder ohne Kohle, mit oder ohne Plattenfirma - immer Musik machen. Das machen wir jetzt schon seit 8 Jahren so... ABER, wenn wir verarscht werden, dann kotzt uns das an. Wenn einer mit unserer Musik Geld verdient, dann wollen wir etwas davon abhaben. Das ist so bei Shirts von KIM?, bei CDs von KIM?, bei Konzerten von KIM? - wir bekommen immer einen fairen Teil der Einnahmen. Nur auf YouTube ist das zur Zeit anders, weil die sich nicht mit der GEMA einigen können, die dort eben unsere Interessen vertritt. Wir finden es eine Schweinerei, dass YouTube gemapflichtige Musik einfach aussperrt, um uns Künstler quasi zu erpressen. Wie die Zukunft der Musikkanäle bei YouTube aussieht, wenn die Sperre bleibt, können die YouTube-Macker sich ja jetzt bei uns anschauen und anhören.
Und bei der GEMA brauchen die jetzt nicht in Freudentaumel verfallen, weil eine Rockband mal das Maul aufmacht und zufällig mal nicht die GEMA anpisst, sondern sich auf ihre Seite stellt. Der Laden ist für uns oft genug wie Zahnschmerzen. Nur hier, heute und in Sachen YouTube ist es ok, wenn die GEMA Zähne zeigt und sich durchsetzt... Und so lange das Ding mit “YouTube vs. GEMA” nicht geklärt ist, gibt’s unser Video auf MTV.de zu sehen. Und vergesst nicht, für uns auf MTV Rockzone zu voten, wo wir diesen Samstag auf Platz 4 eingestiegen sind. Danke euch allen dafür. Stay sexy

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Votet für das neue Video von KIM?!
23.07.2009 um 16:54:00
Wenn ihr wollt, dass das neue Video zu KIM?s neuem Song "Wolfsherz" bei MTV in die Rockzone-Rotation kommt, dann erhebt eure Stimme und klickt was das Zeug hält. Wer das Video hingegen noch gar nicht kennt, schaut sich das feine Stück erst einmal noch in unserem Videoplayer an - und geht dann gefälligst zum Voting!!!


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Kim? kapern Bierlieferungen und entern Brauerei-Website
20.07.2009 um 16:48:44
Diese Punkrock-Herren haben es faustdick hinter den Ohren. Während die Ruhr Pilsener Brauerei zur Zeit auf Festivals Freibiercoupons verteilt, habenKim? deren Lieferungen an die entsprechenden Veranstaltungen gekapert. Bier ist schließlich da, um es am besten selbst zu verzehren: "Das Bier ist jetzt in unserem Besitz. Und wir werden mit Biervorräten bis zum Abwinken künftig sicher eine Menge Spaß haben. Die RuPi-Vorräte werden auch gegen kein Lösegeld der Welt wieder herausgegeben."
Checkt mal die Seite www.ruhr-pilsener.de - dort könnt ihr sehen, dass es sich hier um keinen schlechten Witz handelt. Die Hackertruppe “Kimpire Publishing Department” hat die Seite der Brauerei für Kim? geknackt...
P.S.: Bei MTV Rockzone könnt ihr die Bier-Diebe von Kim? unterstützen und für "Wolfsherz" voten. Hin da!

Checkt mal die Seite www.ruhr-pilsener.de - dort könnt ihr sehen, dass es sich hier um keinen schlechten Witz handelt. Die Hackertruppe “Kimpire Publishing Department” hat die Seite der Brauerei für Kim? geknackt...
P.S.: Bei MTV Rockzone könnt ihr die Bier-Diebe von Kim? unterstützen und für "Wolfsherz" voten. Hin da!

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Das neue Video von KIM? ist online
17.07.2009 um 12:10:31
Wir hatten euch bereits den Teaser zu "Wolfsherz", der ersten SIngle des kommenden KIM?-Albums, gezeigt. Nun folgt das komplette Video, das justamente Premiere gefeiert hat und in unserem Videoplayer wartet, um von euch angeschaut zu werden. Rock 'n' roll!


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KIM? lassen in ihr neues Album vorhören - Die erste Single ist online!
16.07.2009 um 15:25:57
Nachdem man "Wolfsherz", den brandneuen Song von KIM?, bereits aus diversen Club- und Radioboxen hören konnte, dürfen sich auch eure Computerboxen ab heute freuen. Denn der Track ist ab sofort zu eurem Hörvergnügen im MySpace-Player der Band zu finden. Damit aber nicht genug! Als weiteren Teaser ihres kommenden Albums "Allez! Allez! Allez!" haben die Jungs noch ein Snippet von "Tanzen" online gestellt. Hört rein!


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Der (Ruhr)Pottcast Nr. 9 und der Trailer zu "Wolfsherz"
13.07.2009 um 17:45:43
Nachdem wir euch bereits exklusives Videomaterial vom Videodreh zeigen konnten, folgt nun ein erster Trailer zu "Wolfsherz" aus dem Hause KIM?. Da könnt ihr euch schon mal vorab anschauen, was die Jungs da Feines abgedreht haben. Bevor ihr das tut, lasst euch aber nicht die nächste amüsante Episode aus dem (Ruhr)Pottcast entgehen. Checkt das:
Und hier nun der Trailer zu "Wolfsherz":
KIM? - Trailer zu "Wolfsherz"

Und hier nun der Trailer zu "Wolfsherz":
KIM? - Trailer zu "Wolfsherz"

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Making Of-Material, (Ruhr)Pottcast und VIP-Pässe von Kim?
01.07.2009 um 07:28:08
Letzte Woche waren Kim? in Berlin, um einen Tag und eine Nacht vor der Kamera zu stehen und zu rocken. Das Video zu ihrer neuen Single vom kommenden Album ist also im Kasten, wird aber noch nicht gezeigt. Das Warten auf die Premiere könnt ihr euch mit dem Making Of-Material - dem (Ruhr)Pottcast verkürzen.
Und wer Lust & Zeit hat, am Freitag beim "Bochum Total" mal Backstage bei den Jungs von Kim? vorbeizuschauen, sollte sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen und folgende Frage richtig beantworten: Für wen springen Kim? im "Club Hokuspokus" ein?
Die Antwort könnt ihr einfach hier unter das Video posten. Die Band zieht dann die Gewinner (2x2 VIP-Pässe) und benachrichtigt sie Donnerstag Abend.
So, aber nun wie versprochen die Kim?-Cam vom Videodreh in Berlin:

Und wer Lust & Zeit hat, am Freitag beim "Bochum Total" mal Backstage bei den Jungs von Kim? vorbeizuschauen, sollte sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen und folgende Frage richtig beantworten: Für wen springen Kim? im "Club Hokuspokus" ein?
Die Antwort könnt ihr einfach hier unter das Video posten. Die Band zieht dann die Gewinner (2x2 VIP-Pässe) und benachrichtigt sie Donnerstag Abend.
So, aber nun wie versprochen die Kim?-Cam vom Videodreh in Berlin:

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KIM? suchen Kumpane und Komparsen für Videodreh
24.06.2009 um 16:04:29
Am Freitag wird die erste Single zum kommenden Album der drei Strategen voin KIM? gedreht. Dafür haben die Jungs noch für einen Kumpanen eine Komparsenrolle zu vergeben. Wer also Zeit und Lust hat, kann sich bewerben und mit etwas Glück dann im neuen Video der Rocker mitspielen. Schreibt einfach eine Email video@kim-fragezeichen.de.
Und sonst so? Na, Tourdates checken und mitrocken!
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